Lohnfertiger für Stahlbau und Metallbau finden

Was ist ein Lohnfertiger?

Lohnfertiger sind Unternehmen, die Ihre Fertigungskapazitäten anderen Unternehmen gegen ein Entgelt (Lohn) anbieten. Dadurch ergeben sich für beide Seiten Vorteile:

Der Lohnfertiger kann seine Maschinen bestmöglich auslasten und mit dem Lohn die Fixkosten decken. Der Auftraggeber hingegen kann sehr flexible auf die Marktlage reagieren und seine Produktion ohne Fixkosten skalieren.

Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie nach qualifizierten Lohnfertigern für Stahlbau und Metallbau suchen und hilft Ihnen bei den ersten Schritten mit dem neuen Lieferanten.

Welche Leistungen bieten Lohnfertiger für Stahlbau und Metallbau an?

Lohnfertiger für Bauwesen und Anlagenbau

Im Bauwesen und im Anlagenbau liefern Lohnfertiger vorwiegend konstruktiven Stahlbau. Vorwiegen konzentrieren sich die Tätigkeiten auf das Sägen, Schweißen und Bohren von Stahlkonstruktionen aus Stahlprofilen und Trägern. Typische Produkte sind der Stahlbau für Industriehallen oder Wartungs- und Begehbühnen. Dazu kommen noch die Vor- und nachgelagerten Arbeitsgänge wie Sandstrahlen und Lackieren. Lohnfertiger für Stahlbau sind in der Regel nach der Norm EN 1090-2 zertifiziert, was ihnen die Herstellung von Stahlbau für Gebäude andere Tragwerke erlaubt.

Oftmals wird Metallbau und Stahlbau in einem Zug genannt. Im ursprünglichen Sinn sind Metallbau Lohnfertiger, Betriebe die kleinere Metallteile, wie Fenster, Tore und dergleichen fertigen. Diese Lohnfertiger arbeiten nicht nur mit Stahl, sondern verarbeiten auch andere Metalle wie Aluminium oder Kupfer. Im Metallbau haben Zertifikate eine geringere Bedeutung.

Lohnfertiger für den Maschinenbau

Lohnfertiger für den Maschinenbau bieten typischerweise spanabhebende Bearbeitung wie Drehen und Fräsen oder Blechbearbeitung an. Auch Schweißen ist ein wichtiger Bereich für Lohnfertiger, die dem Maschinenbau zuliefern. Beim Schweißen ist vor allem darauf zu achten, dass der Lohnfertiger als Schweißfachbetrieb nach EN3834 zertifiziert ist. Vielen Kunden im Maschinenbau ist auch die Zertifizierung nach ISO 9001 wichtig.

Für welche Arbeiten ist Lohnfertigung sinnvoll?

Lohnfertigung ist dann sinnvoll, wenn die Fertigungsschritte im eigenen Unternehmen nicht durchgeführt werden können (z.B. wegen fehlender Maschinen oder Zertifizierungen), oder wenn die Fertigung im eigenen Unternehmen zu teuer oder zu unflexibel ist. Am besten eignen sich Fertigungsschritte mit hoher Wiederholrate und eindeutigen Angaben.

Serienteile, basierend auf normgerechten Fertigungszeichnungen sind dafür hervorragend geeignet. Schwieriger ist die Vergabe von komplexen Produkten, die individuelles Training benötigen und eine flache Lernkurve haben.

Geeignete Fertigungsverfahren für Lohnfertigung von Metall sind:

Aufgrund der hohen Investitionen:

Aufgrund der erforderlichen Zertifikate und Berechtigungen:

Aufgrund des Einsparpotentials durch das Auslagern:

  • Schweißarbeiten
  • Schlosserarbeiten
  • Schaltschrankverdrahtung
  • Anfertigung von Kabelbäumen

Wie findet man günstige Lohnfertiger für Stahlbau und Metallbau?

Es gibt viele Möglichkeiten, um geeignete Lohnfertiger zu finden. Nachdem es im B2B Geschäft kaum öffentliche Lieferantenbewertungen gibt ist der beste Weg Lohnfertiger zu finden durch die persönliche Empfehlung vertrauenswürdiger Personen. Wenn das nicht möglich ist, gibt es noch verschieden Möglichkeiten im Internet oder offline nach Lohnfertigern zu suchen:

B2B Verzeichnisse wie z.B. die Gelben Seiten

Hier finden Sie unzählige Lieferanten aus unterschiedlichen Ländern. Leider ist die Gliederung der Lohnfertiger Datenbank meist recht grob. Unter Stahlbau findet man dann oft Firmen die Tragwerksplanung anbieten oder CNC Präzisionsteile. Es gibt auch kleinere, spezialisierte Verzeichnisse für Lohnfertiger, die auch eine Suche nach Fertigungsverfahren oder Zertifikaten ermöglichen.

Vermittlungsplattformen für Lohnfertiger

Es gibt Vermittlungsplattformen, bei denen sich Lohnfertiger registrieren, um Aufträge zu bekommen. Je nach Geschäftsmodell, sind diese Lohnfertiger Datenbanken entweder für die Lohnfertiger oder für die Auftraggeber kostenpflichtig. Die Vermittlungsplattformen haben eine große Lieferantenbasis und können Anfragen schnell an viele Lohnfertiger weiterleiten. Diese Plattformen sind eine hervorragende Möglichkeit, um schnell Lohnfertiger für einfache Zeichnungsteile zu finden. Bei größeren Projekten und vertraulichen Daten ist aber eine persönliche Betreuung ratsam.

Lohnfertiger im Ausland über Wirtschaftskammern und Interessensverbände finden

Die Wirtschaftskammern in Deutschland und Österreich stehen mit ihren Pendants aus den Nachbarländern in ständigem Austausch.

Viele Wirtschaftsdelegierte unterstützen bei der Suche nach geeigneten Lohnfertigern. Oft ist diese Unterstützung sogar kostenlos. Die Informationen beschränken sich meist auf allgemeine Unternehmensinformationen und beinhalten kaum Details über Maschinen, Zertifikate und Kenntnisse der Lohnfertiger. Es gibt aber auch Wirtschaftsvertretungen, die etwas tiefere (meist kostenpflichtige) Berichte erstellen.

Oftmals werden von den Wirtschaftskammern auch Lieferantentage veranstaltet. Diese sind besonders effektiv, um neue Lohnfertiger kennenzulernen.

Lohnfertiger für Stahlbau über Vermittler finden

Handelsvertreter und unabhängige Vermittler haben tiefe Kenntnisse und Erfahrungen über die Lohnfertiger. Es gibt Handelsvertreter, die exklusiv für einen Lohnfertiger tätig sind und unabhängige Vermittler. Wir bei Jactio.com sind als unabhängiger Vermittler von Lohnfertigern für Stahlbau tätig. Ein Lieferantenpool aus vielen Ländern Europas und China ermöglicht uns, flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und die besten Konditionen anzubieten.

In welchen Ländern gibt es die günstigsten Lohnfertiger?

Dazu kann man keine pauschale Aussage treffen, denn es spielen auch indirekte Kosten, wie Transportkosten und die Kosten der Lieferantenqualifizierung eine Rolle. Genaueres haben wir für Sie in einem umfangreichen Artikel über Kostenfaktoren im Stahlbau zusammengefasst.

Hinsichtlich der Abwicklung unterscheiden wir zwischen

  • inländische Lohnfertiger
  • Lohnfertiger aus der EU
  • Lohnfertiger aus EUR1 Ländern
  • Lohnfertiger aus sonstigen Ländern

Die Auftragsabwicklung zwischen inländischen Lohnfertigern und solchen aus der EU unterscheidet sich nur geringfügig aufgrund der Sprache und der Währung. Wobei die meisten Auftragnehmer in Euro verrechnen und zumindest Englisch sprechen.

Besonders günstige Lohnfertiger für Metallverarbeitung gibt es in den Ländern am Westbalkan. Die Einfuhr von Metallteilen aus Ländern wie Bosnien & Herzegowina oder dem Kosovo ist aufgrund des EUR1 Freihandelsabkommens zollfrei. Genaueres finden Sie in unserem Artikel über den Import von Stahlbau aus EUR1 Ländern.

Sonstige Länder, betrifft in den meisten Fällen Lohnfertiger aus China. Hier sollte man unbedingt mit Unterstützung vor Ort arbeiten. Wir haben dazu ein Partnerunternehmen in Shanghai, das auf Lieferantensuche, Qualitätssicherung und Fertigungsüberwachung für Fertigungsteile spezialisiert ist.

Lohnfertiger oder Auftragsfertiger – was ist der Unterschied?

Ein Lohnfertiger bietet nur die Dienstleistung der Fertigung an. Sämtliche Materialien werden vom Auftraggeber beigestellt. Ein Auftragsfertiger hingegen ist selbst für die Beschaffung der Rohmaterialen verantwortlich. Umgangssprachlich wird im Maschinen- und Anlagenbau meist von Lohnfertigern gesprochen, obwohl die Lieferanten in den meisten Fällen als Auftragsfertiger fungieren. Materialbeistellungen kommen nur bei seltenen Materialien vor, wo der Auftraggeber durch Bündelung der Einkaufsmenge, Kostenvorteile erzielen kann.

Welche Vorteile bietet die Beauftragung von Lohnfertigern für Maschinenbauunternehmen?

  • Die Produktion ist fast beliebig skalierbar. Vor allem in zyklischen Branchen wird dadurch das Unternehmensrisiko stark verringert.
  • Es fallen keine Fixkosten für teure Maschinen wie z.B. Laserschneidmaschinen oder CNC Bearbeitungszentren an.
  • Das Produkt wird nicht durch die Fertigung limitiert. Wenn z.B. ein Lohnfertiger ein Fräsbauteil nicht bearbeiten kann, weil es zu groß ist, finden Sie sicher einen Lohnfertiger mit sehr großen Fräsmaschinen. Unsere Lieferanten können Teile von wenigen Millimetern bis über 20m Länge bearbeiten.
  • Durch die flexible Verlagerung der Produktion können die Fertigungsschritte auch in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlagert werden.

Welche Vorteile bietet die Beauftragung von Lohnfertigern für Stahlbauunternehmen und Anlagenbauer?

  • Im Projektgeschäft ist eine kontinuierliche Auslastung der eigenen Fertigung kaum zu erreichen. Die Fertigung ist meist über- oder unterlastet. Durch Lohnfertigung können Sie flexibel agieren.
  • Im Bauwesen und im Anlagenbau werden zu großen Teilen sehr einfache Stahlkonstruktionen benötigt. Diese Komponenten können Lohnfertiger aus dem Ausland zu sehr günstigen Preisen herstellen.

Nachteile bei der Beauftragung von Lohnfertigern

  • Sie können kein Know-how für die Produktion Ihrer Produkte aufbauen und sind unter Umständen von Ihren Lieferanten abhängig.
  • Sie können nicht so flexibel wie bei Eigenfertigung auf Kundenwünsche oder kurzfristige Änderungen reagieren. Das kann insbesondere bei dringend benötigten Ersatzteilen zu Problemen führen.
  • Es besteht das Risiko, dass der Lieferant ausfällt, sei es aus wirtschaftlichen (Insolvenz) oder sonstigen Gründen (z.B. Importverbote).
  • Die Qualitätskontrolle ist bei Lohnfertigung meist aufwendiger als bei Eigenfertigung.

Probleme, die bei der Vergabe an Lohnfertiger auftreten können

Trotz vieler Vorteile muss sich der Auftraggeber der Risiken der Fremdvergabe bewusst sein und diese einkalkulieren. Gerade bei komplexeren Bauteilen und Fertigungsverfahren ist am Beginn Aufbauarbeit zu leisten und beide Seiten müssen in die Lieferantenbeziehung Ressourcen investieren. Typische Stolperfallen bei der Vergabe sind:

Der Lohnfertiger kann die Qualitätsansprüche nicht erfüllen

Leider kommt es manchmal vor, dass Lohnfertiger Aufträge annehmen, an denen sie dann scheitern. Der Auftraggeber ist dann unter Druck, weil meist nicht mehr genug Zeit bleibt, um eine Ersatzlieferung zu organisieren. Manchmal sind Toleranzen auch unnötig eng definiert. Die Mitarbeiter in der Eigenfertigung wissen, worauf es ankommt. Die Lohnfertiger kennen diese Hintergründe aber nicht und sind mit sehr hohen Anforderungen konfrontiert. Hier sollte man im Vorfeld aktiv entgegensteuern und solche Fragen mit dem Lohnfertiger vorab klären und ein Muster erstellen lassen.

Der Auftraggeber ist nicht auf Lohnfertigung vorbereitet

Dieses Problem tritt häufig auf, wenn eine Eigenfertigung zu einem Lohnfertiger verlagert wird. Die Eigenfertigung basiert auf langer Erfahrung, die zum einen in Zeichnungen und Werksnormen festgehalten ist, zum Teil aber auch nur in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert ist. Diese Erfahrungen müssen für den Lohnfertiger verständlich aufbereitet werden. In vielen Fällen müssen Zeichnungen erst auf den neuesten Stand gebracht und gegebenenfalls auch übersetzt werden.

Oftmals gibt es auch Widerstände gegen einen neuen Lohnfertiger im eigenen Unternehmen, denn nicht alle Mitarbeiter sind mit der Auslagerung von Fertigungsschritten einverstanden. Manchmal fühlen sich Mitarbeiter durch Lohnfertiger bedroht und Unterstützen die Auslagerung nicht. Hier muss vorab im Unternehmen Überzeugungsarbeit geleistet werden, damit der Lohnfertiger die nötige Unterstützung bekommt. Im schlimmsten Fall werden dem Lohnfertiger sonst Steine in den Weg gelegt und er gibt die Zusammenarbeit auf.

Nur auf den Preis achten

Kosten zu senken ist einer der wichtigsten Gründe für die Beauftragung von Lohnfertigern. Dennoch sollte man nicht blindlings den billigsten Lieferanten auswählen, sondern prüfen, ob und wie der Fertigungspreis auch realistisch umsetzbar ist. Gerade kleine Lohnfertiger haben manchmal wenig Erfahrung mit Kostenkalkulation und übersehen manchmal auch wichtige Kostenfaktoren. Hier sollte der Auftraggeber mit offenen Karten spielen und den Lohnfertiger auf mögliche Fehler hinweisen. Es bringt für den Auftraggeber keinen Nutzen, wenn der Lohnfertiger nach der ersten Lieferung den Auftrag storniert und die Suche wieder von vorne beginnt.

Falsche Erwartungshaltung an den Lohnfertiger

Ausnahmen bestätigen die Regel aber generell gilt: Je günstiger ein Lohnfertiger ist, desto mehr muss der Auftraggeber in die Lieferantenbeziehung investieren. Die Erwartung, dass man einen Lohnfertiger findet der sofort alles kann und billiger als alle anderen ist, ist nicht realistisch. Es gibt viele Lohnfertiger mit großem Erfahrungsschatz und qualifiziertem Personal, die allerdings auch eine entsprechende Kostenstruktur haben und es gibt günstige Lohnfertiger, die aber mehr Führung benötigen.

Fehlende Zertifikate

Bei der Vergabe von Aufträgen an Lohnfertiger müssen die notwendigen Zertifikate beachtet werden. Wichtig ist auch, dass die Zertifikate noch gültig sind. Meist bieten die Lohnfertiger die aktuellen Zertifikate auf Ihren Websites zum Download an. Um ein Gesamtbild des Unternehmens zu bekommen erfragen Sie die Zertifikate am besten im Rahmen einer Lieferantenselbstauskunft.

Lohnfertiger für Stahlbau und Metallbau beauftragen – Schritt für Schritt Anleitung

Sie haben erste Kontakte zu Lohnfertigern geknüpft und bereits einige Angebote in der Hand? Dann haben Sie den ersten Schritt geschafft! Nun geht es darum, den Lohnfertiger zu qualifizieren.

Die Bemusterung von Lohnfertigern

In allen Fällen, wo die Anreise zum Lohnfertiger deutlich teurer ist als eine Musterserie, empfehlen wir die Lohnfertiger erst zu bemustern, bevor man weitere Schritte unternimmt. Der Musterauftrag gibt nicht nur Aufschluss über die Qualität der Teile, sondern auch über wichtige Soft-facts:

  • Wie ist die Kommunikation mit dem Lieferanten?
  • Wie pünktlich wird die Ware geliefert?
  • Wie flexibel kann der Lieferant bei Problemen agieren?
  • Wie verhält sich der Lohnfertiger bei Reklamationen?

In vielen Fällen ist es sinnvoll eine Serie mit unterschiedlichen Fertigungsschritten zu bestellen, damit man die Qualität der einzelnen Schritte prüfen kann. Sie können ein Teil nur geschweißt und ein weiteres Musterteil geschweißt und lackiert bestellen um sowohl die Qualität der Schweißnähte, als auch der Lackierung zu beurteilen.

Die Kosten für die Bemusterung von Lohnfertigern sind Verhandlungssache und hängen stark von der Marktstellung der jeweiligen Geschäftspartner ab. Sehr bekannte Unternehmen bekommen Muster von günstigen Kleinteilen oft kostenlos zur Verfügung gestellt. Kleinere Unternehmen müssen für Muster in der Regel höhere Preise als für Serienbauteile bezahlen.

Auditieren von Lohnfertigern

Das Auditieren von Lohnfertigern erfolgt in zwei Schritten:

Eine Lieferantenselbstauskunft liefert schnelle Einblicke zu Kennzahlen, Zertifikaten und Ausrüstung der Lohnfertiger. Dieser Schritt ist mit wenig Aufwand verbunden und ist ein einfaches Mittel um nicht geeignete Lohnfertiger auszuschließen. Dadurch werden unnötige Kosten erspart.

Ergibt die Selbstauskunft ein positives Bild, erfolgt im Anschluss meist ein persönliches Audit des Lohnfertigers.

Erfahrene Unternehmen auditieren ihre Lieferanten in der Regel selbst, da sie genau wissen, welche Eigenschaften ein Lohnfertiger für Ihr Produkt mitbringen muss.

Die Schwerpunkte des Audits sind individuell gewichtet und das Audit ist ähnlich aufgebaut, wie die Lieferantenselbstauskunft.

Hinzu kommt die Möglichkeit, Musterteile oder ähnliche Teile aus anderen Projekt vor Ort zu begutachten.

Wenn Sie die nötige Erfahrung im Unternehmen selbst nicht haben, können Sie externe Dienstleister zur Unterstützung beauftragen. Im industriellen Umfeld sehr bekannt sind z.B. die SGS Group oder die jeweiligen TÜV Organisationen.

Es gibt auch spezialisierte Dienstleister wie Steelcert, die auf Schweißkonstruktionen spezialisiert ist.

Transportmöglichkeiten klären

Die Transportkosten werden von vielen Unternehmen, egal ob Kunde oder Lohnfertiger, als nebensächlich betrachtet. Hier wird sehr viel Potential zur Senkung der Einkaufskosten verschenkt. Die meisten Unternehmen bevorzugen, dass sich der Lieferant um den Transport kümmert. Nur sehr große Abnehmer habe in der Regel fixe Abkommen mit Spediteuren.

Für die Lohnfertiger sind die Transportkosten durchzureichende Kosten, sie werden sich also nicht besonders für deren Senkung einsetzen, sofern es nicht die Vergabe beeinflusst.

Gerade bei kleinen Lieferungen und Palettenware sind die Preisunterschiede enorm. Einige Spediteure können diese besser bündeln als andere und geben diesen Kostenvorteil weiter.

Wenngleich es sich meist rentiert, die Organisation des Transports selbst in die Hand zu nehmen, sollten Sie dennoch immer mit dem Lieferanten Rücksprache halten. Einige Lieferanten liefern regelmäßig Stahlbauteile aus Serienproduktion nach Deutschland oder Österreich und können im Bereich ihrer Lieferroute sehr günstige Transportkonditionen anbieten.

Bei verzinkten Bauteilen lohnt es sich oft, dass Sie Transport und Verzinkung getrennt betrachten und Alternativangebote einholen. Dadurch können Sie den Ablauf und die Logistik optimieren und Kosten sparen. Verzinken Sie in Ihrer Umgebung können Sie die Teile auch noch vor der Verzinkung prüfen und dadurch Reisekosten reduzieren. In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen zu den Kosten für das Verzinken.

Klären Sie unbedingt, wer für den Transport verantwortlich ist und benutzen Sie insbesondere im Ausland die gängigen Incoterms. Formulierungen wie „frei Haus“ sind nicht exakt geregelt und können zu Problemen führen.

Unterstützung bei der Suche nach Lohnfertigern für Stahlbau und Metallbau

Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach geeigneten Lohnfertigern für alle Arten von Stahlkomponenten und betreuen Sie persönlich bei den ersten Schritten.

Die Unterstützung ist für Sie kostenlos und unverbindlich!

Bei Interesse kontaktieren Sie uns über das Anfrageformular, per Email oder telefonisch.

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Über den Autor

  • Andreas Janisch

    Gründer - Warengruppen: Stahlbau, Dreh- und Frästeile, Blechbearbeitung

    Andreas Janisch, Gründer von Jactio.com, ist Wirtschaftsingenieur mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in Maschinenbau, Anlagenbau und im Bauwesen.

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