Werkzeugstahl (WS)

Werkzeugstähle verfügen über einen Kohlenstoffgehalt zwischen 0,6 und 1,3 %. Durch Wärmebehandlung (Erwärmen auf Austenitisierungstemperatur, Abschrecken im Wasserbad und Anlassen) wird versucht, einen geeigneten Kompromiß zwischen Härte und Zähigkeit zu erreichen. Die Warmhärte liegt bei ca. 200°C.

Durch Legieren mit Chrom (Cr), Wolfram (W), Molybdän (Mo) und Vanadium (V) kann die Warmhärte auf ca. 300°C, bei gleichzeitiger Verbesserung der Verschleißeigenschaften, erhöht werden.

Wegen der geringen zulässigen Schnittgeschwindigkeiten und der geringen Warmfestigkeit werden Werkzeugstähle heute kaum noch in der Metallbearbeitung verwendet. Verwendunng finden sie noch in der Holzbearbeitung und für Handwerkzeuge.